Die eifersüchtige Freundin, die missgünstige Nebenbuhlerin, die hysterische Kollegin. Schwester oder Feindin. Heilige oder Hure. Wir können uns noch so achtsam, aufgeklärt und emanzipiert geben: Wenn wir unsicher werden, bedienen wir uns schnell an sexistischen Narrativen, die seit Generationen weitergegeben wurden. Und Zack, da ist sie: die altbekannte »Stutenbissigkeit«!
Gemeinsam mit ihrem Team hat sich Schauspielerin Anna-Lena Hitzfeld auf Spurensuche begeben. Ausgehend von Schillers berühmten Frauenfiguren Maria Stuart und Elisabeth, wohl einem der ältesten und bekanntesten »Bitchfights« der Theaterliteratur, fragen sie sich und das Publikum: Wie sprechen wir diese Texte heute? Was erzählen sie uns? Und welche Rolle spielt der männliche Blick auf Frauenkonstellationen?
Aber auch Fragen aus dem Hier und Jetzt prägen den »Stutenbiss«: Wann beißen wir zu? Bei wem? Und warum scheint Rivalität leichter als Schwesternschaft? Diesen Fragen stellt sich Anna-Lena Hitzfeld nicht allein auf der Bühne. Jeden Abend wird sie unterstützt von einer anderen Gästin - von Freund:innen, Kolleg:innen und Unbekannten.
Entstanden ist eine performative Collage, zu der alle eingeladen sind - nicht nur die Stuten. Wirklich nicht. Es geht die ganze Herde an.
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