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Three Days to Liberation - 14:00-15:30 Panel1 - Self Liberation, 16:00-17:30 Panel2 - Practice Liberation
PHOTO: © Thomas Aurin

Three Days to Liberation - 14:00-15:30 Panel1 - Self Liberation, 16:00-17:30 Panel2 - Practice Liberation

In the organizer's words:
Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen präsentieren und diskutieren ihre eigene Vision von Befreiung und ihre fortlaufende Selbstreflexion über die Jina-Revolution.

Moderation durch die Theater- und Filmregisseurin Sahar Rezaei.

14:00-15:30 | Offenes Panel SelbstbefreiungMit: Firoozeh Farvardin, Ghoncheh Ghavami, Elaheh SoroushniaModeration: Sahar Rezaei

16:00-17:30 | Offenes Panel Praktiken der BefreiungMit: Azadeh Akbari, Hoda Aminian, Bahar OghalaiModeration: Sahar Rezaei

Panel 1: Selbstbefreiung

Dr. Firoozeh Farvardin ist feministische Aktivistin und Wissenschaftlerin, die an der IRGAC (International Research Group on Authoritarianism and Counter Strategy), der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem MERGE (Migration and the Middle East Research Network) an der Humboldt-Universität zu Berlin zu  gender/sexual (counter) Strategien des autoritären Neoliberalismus im Iran arbeitet. Sie ist außerdem wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berliner Institut für Integrations- und Migrationsforschung (BIM), wo sie auch als Gastdozentin tätig war.

Ghoncheh Ghavami ist feministische Aktivistin und Chefredakteurin von Harasswatch, einer feministischen Plattform, die sich mit sexueller Gewalt und geschlechtsspezifischen Fragen im Iran befasst.

Elaheh Soroushnia ist Doktorandin der Humangeographie an der Freien Universität Berlin. Sie ist seit Jahren als unabhängige Forscherin in den Bereichen Gender- und Sexualitätsforschung, soziale Bewegungen und Medienwissenschaft tätig. Ihre Forschungsprojekte richten sich auf das Verständnis der komplexen Beziehungen zwischen Geschlechterpolitik, sozialen Bewegungen und Staat.

Panel 2: Praktiken der Befreiung

Dr. Azadeh Akbari ist Assistenzprofessorin für öffentliche Verwaltung und digitale Transformation an der Universität Twente in den Niederlanden. Sie war als Journalistin im Iran tätig und arbeitete als Kommunikationsmanagerin und Community-Outreach-Spezialistin für das UNHCR, UNICEF und den British Council. Sie schreibt für viele führende Medien, darunter The Guardian [https://www.theguardian.com/commentisfree/2022/sep/26/elon-musk-iran-women-mahsa-amini-feminists-morality-police] und CNN [https://edition.cnn.com/2023/04/27/opinions/safer-internet-women-lgbtq-as-equals-intl-cmd/index.html]. Ihre Forschungsschwerpunkte sind geschlechtsspezifische und autoritäre Überwachung sowie digitaler Widerstand. Sie ist Mitglied des Vorstands des International Surveillance Studies Network [https://www.surveillance-studies.net/] und hat außerdem das Surveillance in the Global South Research Network [https://surveillance-global-south.net/] gegründet, um den Bereich der Überwachungsstudien auf nicht-westliche Diskurse und Praktiken auszuweiten und einen Ort für Austausch, Zusammenarbeit und Aktivismus gegen den undemokratischen Einsatz von Überwachungstechnologien zu schaffen. Azadeh Akbari ist außerdem digitale Herausgeberin der Zeitschriften Surveillance & Society [https://ojs.library.queensu.ca/index.php/surveillance-and-society/index] und Territory, Politics, Governance [https://www.tandfonline.com/journals/rtep20].

Hoda Aminian ist eine feministische Aktivistin aus dem Iran, die seit 2014 in Berlin lebt. Sie hat Stadtplanung und Stadtmanagement in Teheran und Berlin studiert und arbeitet derzeit als Programmiererin in Berlin.

Bahar Oghalai ist Sozialwissenschaftlerin. Ihre Forschung beschäftigt sich mit zu diasporisch- feministischen Politisierungsbiografien. Sie ist außerdem wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Alice-Salomon-Hochschule. Sie publiziert regelmäßig zu den Themen Feminismus, Migration und Diaspora.

Sahar Rezaei ist iranische Theater- und Filmregisseurin. Sie arbeitet als Schauspieldirektorin am Anhaltischen Theater Dessau. Nach einem Ingenieurstudium an der Polytechnischen Universität Teheran studierte sie Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Sie beschäftigte sich vor allem mit zeitgenössischer Philosophie, Kunst und Politik und arbeitete als Schriftstellerin, Malerin, Fotografin und Regisseurin. Seit 2016 lebt sie in Deutschland, arbeitete über Sounddesign bei Jan Burianin / Prag und setzte ihr Kompositionsstudium in der Klasse von Heiner Goebbels in Gießen fort. 2018 erhielt sie den DAAD-Preis für hervorragende Leistungen der ausländischen Studierenden der HfMDK. 2021 unterrichtete sie im Masterprogramm der DAMU in Prag. Im Jahr 2022 gewann sie den ersten Preis des Kölner Förderpreises für junge Literatur. Ihre Projekte wurden in Frankfurt, Hannover, Marburg, Dessau, Prag und Teheran vorgestellt.

In englischer Sprache

Location

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Linienstraße 227 10178 Berlin
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
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