Titelbild der Veranstaltung Ziemlich beste Nachbarn

Ziemlich beste Nachbarn

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In the organizer's words:

Das Literaturfestival Ziemlich beste Nachbarn bringt einen Abend voller vielfältiger Bühnenbegegnungen zwischen niederländischer, flämischer und deutscher Literatur. Fantasievolle Unterwasserwelten, eine tanzende Revolution und sinnliche Texte mit überraschenden Perspektiven bereichern das Programm.

Drei Autorinnen aus den Niederlanden und Flandern stehen gemeinsam mit ihren Übersetzerinnen auf der Bühne – in ungewöhnlichen Formaten jenseits der klassischen Lesung. Es wechseln sich literarische Passagen, Gespräche und performative Elemente ab, begleitet von DJ Oose, der passende Musik dazwischen spielt. Für Getränke sorgt das freischwimmer-Gastroteam. Auf dem freischwimmer-Gelände im Alten Stadtbad herrscht so eine entspannt-anstimulierende Atmosphäre bei jedem Wetter: draußen im Freibad oder bei Regen in der historischen Wandelhalle.

Lisa Weeda (NL) und ihre Übersetzerin Birgit Erdmann geben mit „Tanz, tanz, Revolution“ Einblick in Weedas mehrstimmiges Werk, unter anderem aus den Romanen Aleksandra und Tanz, tanz, Revolution. Erstmals gibt es Ausschnitte aus ihrem unveröffentlichten Kinderbuch über die Ukraine zu hören. Die Lesung verbindet magischen Realismus mit politischer Gegenwart und queeren Themen, ergänzt um theatrale Szenen.

Nikki Dekker (NL) und Übersetzerin Lisa Mensing entführen mit „Tieftiefblau“ in eine atmosphärische Erzählung zwischen Autofiktion und Nature Writing. Dabei begleiten sie die Zuhörenden auf eine Reise durch Meereswelten, Begegnungen mit ungewöhnlichen Lebewesen und tiefgehende Themen über Identität und Zugehörigkeit – ergänzt durch Einblicke in Schreib- und Übersetzungsprozesse.

Unter dem Thema „Rote Ohren“ diskutieren Tülin Erkan (B) und Jule Hayen über das Schreiben und Übersetzen erotischer Literatur. Im Fokus steht das deutsch-niederländische Übersetzungsprojekt Rote Ohren, mit zwölf erotischen Kurzgeschichten, die gesprochen und illustriert wurden. Darunter Szenen, die blinde Sexualität aus einer besonderen Perspektive beleuchten.

Das Programm kuratierten Christoph Wenzel, Stefan Wieczorek und Thomas Hoeps. Die Veranstaltung wird vom Niederrheinischen Literaturhaus in Kooperation mit freischwimmer e. V. durchgeführt und von der Landesinitiative Europa-Schecks Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Barrierefreiheit ist mit ebenerdigem Zugang gegeben, der Boden ist jedoch uneben. Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro; eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Location

Niederrheinisches Literaturhaus Krefeld
Niederrheinisches Literaturhaus Krefeld Gutenbergstraße 21 47803 Krefeld

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