Carl Schmitt, Ernst Jünger, Oswald Spengler – ihre Namen kehren wieder. Das antidemokratische Denken der Konservativen Revolution der Weimarer Republik erlebt eine unheimliche Renaissance. Wer sind diese Vordenker, und warum üben sie bis heute Faszination auf die Neue Rechte aus? Der Extremismusforscher Armin Pfahl-Traughber zeichnet in Politische „Klassiker“ der Neuen Rechten. Antidemokratische Denker aus der Weimarer Republik die Traditionslinien nach, die bis in die Gegenwart reichen. Der Historiker Andreas Rödder („Der verlorene Frieden“), Gründer der liberal-konservativen Denkfabrik „Republik21“, fragt: Wo verläuft die Grenze zwischen legitim Konservativem und intellektuellem Rechtsextremismus – und was taugt die Brandmauer als politische Antwort? Ein Gespräch über gefährliche Ideen, ihre Wiederkehr – und die Frage, was Konservative heute von Rechtsextremen unterscheidet. Mod.: Jürgen Wiebicke