In the organizer's words:
Biberburgen, Farne, Pomeranians, Knollenblätterpilze und Fairies: Im Wald finden sie alle gleichermaßen ihren Platz. Die waldartige Szenerie ist in Böse Bäume aber weit mehr als bloße Kulisse, die hier lebenden nicht-menschlichen Wesen sind Protagonist*innen des Stücks: Zwischen leisem Tuscheln, philosophischen Sinnieren und hitzigen Streitgesprächen verhandeln die Waldbewohner*innen ihr Begehren, ihre Familien- und Beziehungsstrukturen und letztlich die Grundregeln ihres Miteinanders. Dabei wird ihre Gemeinschaft immer wieder herausgefordert: Leben sie tatsächlich zusammen oder doch nur in isolierter Nachbarschaft? Wer darf den Anspruch erheben, die wahre Identität des Waldes zu definieren? Und: Wer ist denn nun der Wald? Bist du oder bin ich es? In feinsinniger, hochrhythmischer und bildstarker Sprache untersucht Marcus Peter Tesch satirisch und zugleich liebevoll die Sehnsüchte und Abgründe von Beziehungen verschiedenster Art. Dabei spürt er eingeübten normativen Mustern ebenso kritisch nach wie der tief verwurzelten Sehnsucht nach Zugehörigkeit.