In the organizer's words:
Seit 2014 ist die Zahl der Frauen im ukrainischen Militär gestiegen, obwohl ihre Mobilisierung nicht verpflichtend ist. 2024 waren es über 67.000. Das Engagement ukrainischer Frauen bei der Verteidigung ihres Landes zeigt, dass Frauen in der modernen Kriegsführung eine immer größere Rolle spielen. Der deutliche Anstieg von Soldatinnen an der Front und von Frauen, die die Kriegsanstrengungen auch auf vielfältige Weise unterstützen – u.a. bei der Minenräumung, der Abwehr von Drohnen sowie im zivilen und medizinischen Dienst –, hat gleichzeitig starke Wirkung auf den Bereich der Selbstbestimmung und Gleichberechtigung von Frauen in der ukrainischen Gesellschaft.Im Anschluss an die Vorstellung von “She Stands in the Middle of the Battlefield” am 24.2. findet das Gespräch “Ukrainian Women on the Battlefield: Equality in Times of War?” über Frauen und Krieg in der Ukraine statt – mit der polnischen Regisseurin Magda Szpecht und der ukrainischen Essayistin und Übersetzerin Kateryna Mishchenko, moderiert von der Journalistin Sabine Adler (Deutschlandfunk).Kateryna Mishchenko ist Essayistin, Übersetzerin und Verlegerin in Kyjiw. Sie arbeitete als Dolmetscherin im menschenrechtlichen Bereich und war Mitbegründerin der Zeitschrift Prostory. Sie publiziert Essays in internationalen Zeitschriften und Anthologien. Im Jahr 2022/23 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2023 erschien ihr zusammen mit Katharina Raabe herausgegebenes Buch “Aus dem Nebel des Krieges. Die Gegenwart der Ukraine”. 2025 folgte darauf der zweite Band “Geteilter Horizont. Die Zukunft der Ukraine”. Sie lebt in Berlin.Magda Szpecht ist eine vielfach ausgezeichnete Regisseurin sowie Autorin von Performances und Installationen. Seit dem Beginn des totalen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 widmet sich Szpecht auch dem Cyberaktivismus. In Arbeiten wie “Cyber Elf” (2022), “Spy Girls” (2024) und “She Stands in the Middle of the Battlefield” (2025) verknüpft sie Theater, Journalismus und digitale Gegenpropaganda zu einer performativen Praxis an der Schnittstelle von Kunst und politischem Handeln. Magda Szpecht lebt in Warschau.Sabine Adler ist langjährige Reporterin des Deutschlandfunks. Als Osteuropa-Expertin berichtete sie viele Jahre aus Moskau, sie war Leiterin des Hauptstadtstudios in Berlin und Korrespondentin im Osteuropastudio Warschau. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. als Politikjournalistin des Jahres. 2024 erhielt sie den Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien und war mit ihrem Buch “Was wird aus Russland?” für den NDR-Sachbuchpreis sowie den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis nominiert. Ihre Bücher “Die Ukraine und wir” und “Was wird aus Russland?” wurden zu “Spiegel”-Bestsellern. Sabine Adler lebt in Berlin.
Gemeinsam Events erleben
Events werden noch schöner wenn wir sie teilen! Deshalb kannst du dich jetzt mit Friends und anderen Usern vernetzen um Events gemeinsam zu besuchen. Loslegen