Das Format ist offen für Talente aus allen Bereichen der darstellenden Künste. Den Start machen diesmal Johannes Gruber und Lukas Diehl. Als „Duo Treibholz“ bringen sie das Cello mit dem Didgeridoo zusammen. Lukas hat seinen Stil auf dem uralten Instrument der Aborigines gefunden, kombiniert mit modernen Rhythmen und Beatbox-Elementen. Johannes, der als Musiklehrer in Ettal arbeitet, spielt das Cello in dieser Besetzung ebenso unkonventionell.
Französisch lernen in weniger als einer Stunde – auch das ist bei Kultur an Gleis 3 im Bereich des Möglichen. Leicht und „en passant“ präsentiert Étienne Gillig all seine Begabungen und mühsam gemachten Erfahrungen. Gemeinsamkeiten wie Unterschiede zwischen der deutschen und der französischen Sprache und Mentalität bieten dem aus dem Elsass stammenden Kabarettisten den Stoff für ein Bühnenspektakel von höchstem Unterhaltungswert.
Der junge Münchner Akkordeonist Wendelin Mayer präsentiert schließlich Eigenkompositionen die, wie er sagt „aus dem Spiel heraus entstehen“. Mit dreistimmigen Melodien, die entgegen der Volksmusiktradition gerne Moll-Klänge verwenden, bringt er frischen Wind in ein altes Genre.