Marieke Reimann: »Zweite Wende – Warum Ostdeutschland uns alle betrifft«
In the organizer's words:
In diesem Gespräch wirft die Journalistin Marieke Reimann einen frischen Blick auf Ostdeutschland nach der Wende und seine anhaltenden Herausforderungen. Sie verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragen: Wie beeinflussen Vermögen und Eigentum die politische Orientierung? Auf welche Weise wird die Nachwendezeit im Schulunterricht vermittelt? Und warum bleiben westdeutsche Perspektiven bei Einheitsfeiern dominant, während Ostdeutsche oft unsichtbar bleiben?
Geboren 1987 in Rostock, wuchs Reimann gemeinsam mit ihrer Schwester bei ihrer Mutter in einem Plattenbau auf. Als „Nachwendekind“ erlebte sie die 90er als eine Zeit voller Umbrüche, Unsicherheit und finanzieller Notlage. Heute berichtet sie eindrücklich von den Hürden, mit denen junge Ostdeutsche zu kämpfen haben – besonders Frauen ohne Vermögen und Zugang zu westlichen Netzwerken. Ihr Buch möchte den ostdeutschen Alltag jenseits von Klischees und Vorurteilen realistisch darstellen.
Das Gespräch wird moderiert von Manfred Keiper und findet in Kooperation mit der buchhandlung statt. Für Kinder, Studierende, Menschen mit Schwerbehinderung und Rentner:innen gibt es ermäßigte Tickets, während Kleinkinder unter drei Jahren freien Eintritt haben. Der Einlass beginnt um 19 Uhr, die Veranstaltung startet um 20 Uhr. Karten können bis zum Veranstaltungstag im Vorverkauf erworben werden; Restkarten sind ab Einlass an der Abendkasse erhältlich.
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