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MEINE SORGEN MÖCHT ICH HABEN
PHOTO: © Renaissance-Theater Berlin

MEINE SORGEN MÖCHT ICH HABEN

In the organizer's words:

Hans-Jürgen Schatz liest Kurt Tucholsky

Am 9. Januar 1890 kam Kurt Tucholsky in der Lübecker Str. 13 in Berlin-Moabit zur Welt. Was? Ist der aktuellste der deutschen Klassiker schon so alt? Die Gedenktafel am Geburtshaus bezeugt es.

Kurt Tucholskys Gedichte, Romane und die Feuilletons für die Wochenzeitschrift „Die Weltbühne“ und andere Zeitschriften wirken wie von gestern, ohne dabei von gestern zu sein. Seine Texte sind fast durchgängig tagesaktuell und dabei doch großenteils zeitlos und dauerhaft gültig.

Wir teilen gerne, im glücklichsten Fall voller Selbstironie, den liebevoll-kritischen Blick auf seine Mitmenschen, vor allem die Berliner, zu denen wir damals schon gehört haben und immer noch gehören. Wir bestaunen seine konsequente politische Haltung. Wir lachen und weinen mit ihm in Liebesdingen. Wir Theaterfreunde sind ihm dankbar für seine vielen mit Herzblut geschriebenen Texte über die Bretter, die die Welt bedeuten und die, die darauf stehen.

Hans-Jürgen Schatz ehrt den Schriftsteller Kurt Tucholsky (1890-1935) mit einer Auswahl von Prosastücken und Gedichten. Unmöglich, in einem Leseprogramm alle die eigenen Lieblingsstücke unterzubringen. Wie erst alle die des Publikums? Wir begegnen Herrn Wendriner im Theater, „Ein Ehepaar erzählt einen Witz“ und wir hören von „Karrieren“, „Dantons Tod“ und „Augen in der Großstadt“. Jeder von uns hat seinen Tucholsky. Aber für die meisten von uns gilt, was Kurt Tucholsky über Heinrich Zille geschrieben hat: Er war „Berlins Bester“.

Location

Renaissance-Theater Berlin Knesebeckstr. 100 10623 Berlin

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