In the organizer's words:
Prism #21 präsentiert ein facettenreiches Konzertprogramm, das experimentelle Klänge und innovative Raumgestaltungen miteinander verbindet. Im Zentrum steht eine modulare Installation aus Stahlrohren, die sich in den Räumen von Reaktor Wien zu einer rhizomartigen Struktur entfaltet. Aktiviert wird dieses skulpturale Instrument durch Mundstücke an verschiedenen Flötenrohren, mit denen neue Klangerfahrungen entstehen.
Ann Cleares Beitrag an der Solo-Kontraflöte erweitert das Geschehen vertikal und verbindet die Performance mit elektronischen Klanglandschaften und Videoelementen. Airborne extended teilt sich in zwei Duos auf: Jakob Glans bringt mit seinem Werk für Harfe und Cembalo eine rohe, punkige Energie ein, während Richard Barrett eine komplexe musikalische Vision einer utopischen Solarbürgerstadt für Bassflöte und Bassblockflöte entfaltet.
Darüber hinaus entfaltet Daniel O. Moser mit seinem Quartett eine Erkundung spektraler Klangwelten, inspiriert von einer Maschine des Künstlers Jean Tinguely. Jonathan Gold wiederum bildet mittelalterliche Intervalle als Basis seines Stücks ab und fügt sich so in die vielfältige Klangpalette ein.
Das Ensemble setzt sich aus Elena Gabbrielli (Flöten), Sonja Leipold (Cembalo), Caroline Mayrhofer (Paetzold/Blockflöten), Tina Erdin (Harfe) und Hannah Todt (Flötenrohre, Komposition) zusammen. Für Sounddesign sorgt Ivan Mankevich. Die Produktion entsteht in Zusammenarbeit mit REAKTOR Wien, unterstützt von BMWKMS, der Stadt Wien (MA7) und SKE.
Eintrittskarten sind am Veranstaltungsort erhältlich, der Einlass beginnt eine Stunde vor Konzertbeginn. Der reguläre Preis liegt bei 15 Euro, 61-Abonnementinhaber:innen zahlen 10 Euro.
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