Langenbeck-Virchow-Haus
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Das Langenbeck-Virchow-Haus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude im Berliner Ortsteil Mitte, das zwischenzeitlich als Haus der Volkskammer auch Sitz der Volkskammer der DDR war. Es wurde 1914–1915 nach Plänen des Architekten Hermann Dernburg im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und der Berliner Medizinischen Gesellschaft als Gesellschaftssitz erbaut und ersetzte das 1891 erbaute Langenbeck-Haus, das nicht mehr ausreichend Platz bot. Nach einer wechselvollen Geschichte befindet es sich seit 2003 wieder im Besitz der Langenbeck-Virchow-Haus GbR, die von der Berliner Medizinischen Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie getragen wird.Lage und UmgebungDas Langenbeck-Virchow-Haus in der Luisenstraße 58/59 steht in direkter Nachbarschaft zur Charité und zur Berliner Humboldt-Universität.ArchitekturDas Gebäude wurde im neoklassizistischen Stil der um 1840 erbauten Nachbargebäude geplant und errichtet. Es passte sich in eine Reihe medizinischer Institute ein, die mit der Berliner Charité verbunden waren. Das Gebäude besitzt fünf Geschosse und ein Kellergeschoss. Auf der zur Luisenstraße gewandten Seite ist der Bau 27,08 Meter hoch und hat eine bebaute Grundfläche von 1436,70 m². Die Nutzfläche beträgt 7000 m². Auf der Gebäuderückseite befindet sich 2,50 Meter unterhalb des Straßenniveaus auf der Kellerebene ein 350 m² großer Garten.