Ahoi, ihr Strandpiraten - wir setzen die Segel und schippern nach Düsseldorf

Keine Sorge, natürlich bleiben wir Köln erhalten. Aber letzten Freitagabend haben wir uns einfach mal in den Zug gesetzt und sind Richtung Düsseldorf gedüst, um dort auch mal ein bisschen Rheinluft zu schnuppern.

Der Himmel klart auf, die Sonne wagt sich nach dem trüben Tag endlich heraus und uns steht eine Schiffstour auf der KD MS RheinFantasie, dem Köln-Düsseldorfer Eventschiff, bevor. Die Strandpiraten laden auf hohe See (oder eher gesagt: Fluss) ein und wollen uns mit ihrem Deep- und Techhouse-Törn den Feierabend versüßen.

Angekommen, erwartet uns das modernste Schiff der KD AG, das um die 1000 Personen fasst - ca. 900 Besucher haben sich dann auch an dem Abend dort eingefunden, um lustig tanzend über den Rhein zu schippern. Wir sind absolute Partyschiff-Neulinge und sind total gespannt, was der Abend bringen wird.

Zuallererst steht natürlich die Schiffserkundung an: Man kann sich auf drei  Decks austoben - auf jedem Deck wird unterschiedliche Musik gespielt, verschiedene Bars versorgen dich mit leckeren Getränken und für den kleinen oder großen Hunger stehen Foodstände bereit. Mit einem köstlichen Cocktail in der Hand suchen wir uns erstmal einen gemütlichen Platz am Oberdeck. Dieser ist auch schnell gefunden, denn es gibt hier unzählige Möglichkeiten zum Hinsetzen.

Strandkörbe, gemütliche Stühle und viele Tische laden zum entspannten Verweilen ein. Die Minuten vergehen hier wie im Flug, wir schauen den Wellen nach und bewundern den grandiosen Sonnenuntergang. Die riesige feuerrote Sonnenkugel taucht das Rheinpanorama in ein herrlich warmes Licht, das uns sogar ein wenig Gänsehaut beschert.

Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken. So schön der Sonnenuntergang auch ist und wir diesen Abschnitt vom Rhein vorher noch nicht besucht haben, so schnell werden wir von den Techhouse-Klängen wieder in die Realität gezogen. Die Leute tummeln sich bereits auf der Tanzfläche und feuern die Strandpiraten-DJs an. Die Stimmung ist grandios, die Leute sind lässig und die Partylichter tauchen das Schiff in ein kunterbuntes Farbenmeer. Wir gesellen uns ebenfalls auf die Tanzfläche und lassen uns von dem Treiben mitreißen.

Was wir an diesem Abend auf jeden Fall gelernt haben: Wenn sich das Schiff den Brücken nähert und man dann darunter durchfährt, wird lautstark gejubelt – das ist Partyschiff-Gesetz!

Sogar einen Spielplatz findet man auf dem Oberdeck – klar, dass wir kleine Spielkinder nicht widerstehen können und erstmal ein bisschen schaukeln müssen. Wem die Wellen noch nicht stark genug sind, kann hier also ein bisschen nachhelfen. ;-)

Wir haben schon die Hoffnung, dass die MS RheinFantasie nach Köln rüberschippert, aber da waren wir wohl etwas zu übermütig. Dies hätte den Zeitrahmen der Party definitiv gesprengt. Dafür dürfen wir dann aber sogar ins Kapitänshäuschen - spannend zu sehen, wie viele Knöpfe benötigt werden, um ein Schiff zu steuern. Nach der kleinen Führung sind wir definitiv schlauer, könnten aber trotzdem kein Schiff lenken.

 

 

Die drei Stunden Fahrt gehen viel zu schnell vorbei. Man ist die ganze Zeit auf Entdeckungstour, tanzt ein bisschen, trinkt ein bisschen und schaut und hört dem sanften Wellengang zu. Zwischendurch schmeißen wir die Arme in die Luft und jubeln den Brücken entgegen, die wir passieren und genießen einfach den schönen, sonnigen Abend auf dem Schiff.

Unser kleiner Ausflug auf's Partyschiff hat uns mega gut gefallen - die ganze Atmosphäre, Stimmung und Musik haben perfekt miteinander harmoniert. Wer ein Freund von elektronischer Musik ist, sollte unbedingt mal vorbeischauen. Wir tauschen auf jeden Fall jetzt öfter den stickigen Club gegen das Schiff ein (auf den Mallorca-Partys wirst du uns aber wahrscheinlich eher nicht finden ;-)).

Um 23 Uhr legen wir wieder am Ufer an, die Party ist aber noch nicht vorbei - bis 1 Uhr wird noch weitergefeiert. Gemächlich verlassen wir aber jetzt schon das Schiff und schlendern Richtung Hauptbahnhof, um den Zug zurück nach Köln zu erwischen.

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