In the organizer's words:
In einer ungewöhnlichen Theaterproduktion bringt der ungarische Regisseur Ádám Császi biografische Geschichten von Rom:nja-Schauspieler:innen auf die Bühne. Für 3000 Einzelteile zerlegt er ein Haus aus dem Heimatdorf der Mitwirkenden in einzelne Stücke, um es auf der Bühne des Akademietheaters originalgetreu wieder zusammenzusetzen.
Das Stück kombiniert deutsche und ungarische Sprache und wird mit Übertiteln auf beiden Sprachen gezeigt. Es beleuchtet auf satirische Weise, wie Minderheiten in Theaterproduktionen sichtbar werden können – und stellt die komplexen Herausforderungen dar, die dabei entstehen, wenn gute Absichten nicht immer zum gewollten Ergebnis führen.
Die Inszenierung beruht auf der Zusammenarbeit vieler Künstler:innen: Neben der Regie von Ádám Császi verantworten Michael Köpke das Bühnenbild, Lisa Däßler die Kostüme und Csaba Kalotás die Musik. Unterstützt wird das Projekt durch Choreographie von Krisztián Gergye sowie Sensitivity- und künstlerische Beratung von Kristóf Horváth. Training im Beatboxing erhielt die Besetzung vom Musiker Edmond Mizo Oláh. Für Licht und Videodesign sorgen Bernd Purkrabek und Marcell Bándi, wo Johannes Traun und Max Wesener die technische Umsetzung übernehmen. Die dramaturgische Vorbereitung liegt bei Veronika Maurer und Christina Schlögl.
Die Besetzung umfasst unter anderem András Kazári, Hajnalka Szakács, Klára Német, Lisbet Hampe, Krisztián Rózsa und weitere Ensemblemitglieder, die gemeinsam das Stück erlebbar machen. Die deutsche Übersetzung stammt von Endre M. Holéczy. 3000 Einzelteile richtet sich an alle, die Interesse an zeitgenössischem Theater mit gesellschaftlichem Bezug und authentischer Darstellung haben.