PHOTO: © Foto: Marco Borggreve
8. Sinfoniekonzert
In the organizer's words:
Werke von Benjamin Britten und Gustav Holst
»Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr …« – bis das Licht in die Welt kam. Die Finsternis nannte Gott »Nacht«. Physikalisch ist sie der Schatten, den die Erde auf sich selbst wirft; kulturgeschichtlich ist sie eine Welt, die uns seit jeher fasziniert, ängstigt und zum Träumen anregt. Im 8. Sinfoniekonzert erklingen zwei musikalische Nachtgesänge des 20. Jahrhunderts.
Benjamin Brittens »Nocturne« ist ein geheimnisvoller orchestraler Zyklus für Tenor, sieben obligate Instrumente und Streichorchester, der in die nächtliche Welt des Traums und der Schlaµosigkeit eintaucht. Acht ineinander- µießende Lieder zeigen die Nacht als Raum der Fantasie. Zwischen Visionen und dunklen Albträumen zieht die Musik die Zuhörenden mit hypnotischer Wirkung in eine tiefe, traumartige Welt.
Gustav Holsts spätromantische Orchestersuite »Die Planeten« wirft einen Blick in den Nachthimmel und die Weiten des Alls. Inspiriert von der Astrologie stellt Holst in sieben monumentalen Stimmungsbildern Planeten unseres Sonnensystems und die ihnen zugeschriebenen menschlichen Wesenszüge dar – mit einer bis heute ungebrochenen Wirkungskraft.
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