Benedikt Mitmannsgruber: 1996
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In the organizer's words:
In seinem dritten Programm "1996" nimmt Benedikt Mitmannsgruber das Publikum mit auf eine Zeitreise durch die Vergangenheit seiner Familie und die skurrilen Alltagsmomente seiner Herkunft.
Beginnend Anfang des 20. Jahrhunderts in einer ländlichen Gegend nahe der tschechischen Grenze erzählt er von seinen Urgroßeltern, die gemeinsam 15 Kinder großzogen, und von seinen Eltern, die ihre Kindheit inmitten der politischen Grenze des Eisernen Vorhangs verbringen. In dieser Grenzregion zwischen Österreich und Tschechien verschwimmen Ländergrenzen und Geschichten.
Mitmannsgruber entdeckt auf dem Dachboden seiner Kindheitserinnerungen ein altes Familienalbum mit einem Stammbaum, der ihm den Weg zu seinen Vorfahren zeigt. Von dort aus entfaltet sich ein lebendiger Blick auf das Leben in abgelegenen Dörfern, die eigene Herkunft und eine Welt, die sich durch gesellschaftliche Umbrüche immer wieder neu erfindet.
Das Programm ist eine persönliche Hommage an das Aufwachsen in abgelegenen Gegenden, eine Liebeserklärung an vergessene Orte und zugleich ein ironischer Kommentar auf gesellschaftliche Entwicklungen. Gewidmet ist das Stück seinen Eltern und Großeltern, die ihn trotz aller Widrigkeiten geformt haben.
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