In the organizer's words:
Eine düstere Zukunftsvorstellung trifft auf pulsierende Clubnächte – in ‚bumm tschak oder der letzte henker‘ verschmelzen treibende Bässe mit einem erschütternden politischen Szenario. Im Zentrum steht Joseph, Betreiber des angesagtesten Clubs der Stadt, der den Wunsch nach Flucht und Rausch bedient, während draußen eine radikale Wende droht: Die neue Kanzlerin plant die Wiedereinführung der Todesstrafe.
Die Inszenierung wirft einen Blick auf autoritäre Herrschaftsformen und die Zerbrechlichkeit unserer Demokratie, inspiriert durch das Leben des letzten Scharfrichters Österreich-Ungarns, Josef Lang. Nach ‚JEDERMANN (STIRBT)‘ gehen Regisseur Stefan Bachmann und Dramatiker Ferdinand Schmalz erneut gemeinsam auf Zeitreise und gesellschaftliche Reflexion.
Das Bühnenbild gestaltet Olaf Altmann, die Kostüme stammen von Adriana Braga Peretzki, und Sven Kaiser übernimmt die Komposition sowie musikalische Leitung. Körperarbeit und Choreografie verantwortet Sabina Perry, für die Lichtgestaltung sorgt Bernd Purkrabek. Die Dramaturgie liegt bei Lea Goebel.
In der hochkarätigen Besetzung spielen unter anderem Mehmet Atei und Sarah Viktoria Frick als Sicherheitskräfte, Stefanie Dvorak als strenge Trägerin der Justiz sowie Max Simonischek als Josef. Ergänzt wird das Ensemble durch Melanie Kretschmann, Maresi Riegner, Thiemo Strutzenberger, Stefan Wieland und weitere Mitwirkende.
Zusätzlich gibt es ein Theater-Labor, das die Themen der Aufführung vertieft. Wer Interesse an einer intensiven Auseinandersetzung mit Theater und Gesellschaft hat, findet hier Anknüpfungspunkte.