Weiße Rose
Szenen für 2 Sänger*innen und 15 Instrumentalist*innen von Udo Zimmermann
1986 Uraufgeführt, Libretto: Wolfgang Willaschek, Spieldauer: ca 1Std 15min
Die Kammeroper Die Weiße Rose von Udo Zimmermann begleitet die Geschwister Hans und Sophie Scholl in der letzten Stunde vor ihrer Hinrichtung. Gemeinsam mit seinem Librettisten Wolfgang Willaschek entwirft Komponist Udo Zimmermann aus Tagebucheinträgen, Briefen und Aufzeichnungen ein eindringliches inneres Porträt zweier junger Menschen, die für Freiheit und Wahrheit ihr Leben riskierten und verloren.
Für die Klangbrücke entsteht daraus ein Abend, der sich dem Thema Erinnern im
doppelten Sinne widmet: Hans und Sophie erinnern sich an ihr Leben und wir sind aufgefordert, uns zu erinnern.
Nicht nur an sie, sondern an das, wofür sie standen.
Doch wie erinnern wir uns? Und was bedeutet dieses Erinnern heute?
Gerade in einer Zeit, in der Forderungen nach einem „Schlussstrich“ unter der deutschen Vergangenheit wieder lauter werden, stellt sich diese Frage mit neuer Dringlichkeit. Welche Bedeutung hat Erinnerungskultur heute und welche Verantwortung erwächst aus ihr?
Valerie Haunz: Sopran
Ferdinand Krumbügel: Bariton
Thomas Moore: Musikalische Leitung
Felix Scharff, Jonathan Linde: Regie
EINTRITT FREI
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