Helena Barop: Mythen, Macht und Muttermund. Eine feministische Geschichte der Geburt

In the organizer's words:
Die Geschichte vom Anfang unseres Lebens ist eine, die wir alle teilen. Helena Barop erzählt sie als „Eine feministische Geschichte der Geburt“ (Siedler, 2026) vom Beginn der Menschheit bis in die Gegenwart. Ihre erhellende Reise durch die Kreißsäle der Geschichte zeigt, wie sehr das Geburtserlebnis beeinflusst ist vom wechselnden Verständnis der Geburtshilfe. Ein Verständnis, bestimmt von Techniken, Fähigkeiten, Wissenshorizonten – und Vorstellungen von Weiblichkeit.
Die heutige Norm der medizinisch betreuten Klinikgeburt ist eine Erfindung des 18. Jahrhunderts, tief geprägt von patriarchaler Hierarchie, die von hilfsbedürftigen Patientinnen Gehorsam und Passivität erwartet. Mit ihrer historischen Perspektive zeigt Barop, wie diese tradierten Machtstrukturen mit Gewalt unter der Geburt zusammenhängen – und spricht mit Philine Sauvageot (SWR) darüber, was sich verändern muss, damit Frau und Kind selbstbestimmt und sicher im Zentrum stehen können.
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Foto: © Penguin Random House

Mitveranstalter: „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

Datum: 25.06.2026, 19:30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek, Münsterplatz 17
Eintritt frei

Lesung und Gespräch
Außer Haus

Location

Stadtbibliothek Freiburg Münsterplatz 17 79098 Freiburg im Breisgau

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