»You can be anything you want to be«. Diese Songzeile von Freddy Mercury könnte über der Biografie von Hans stehen. Denn Lea Ralfs Großvater hatte viele Identitäten: Nationalsozialist, Linker, Familienvater, frei-liebender Homosexueller und schließlich stigmatisierter AIDS-Kranker. Drei Performende und zwei Musiker:innen lassen die Recherche der Enkelin episodenhaft lebendig werden: mit weißem Klavier, Schnauzer und Tagebuchfragmenten. Begleitet von der Musik aus Mercurys letztem Album »Innuendo«, verschränken sich die Lebenswege der beiden ungewöhnlichen Männer, die sich seltsam ähneln.
Hauptsache Frei ist das Festival der Freien Darstellenden Künste Hamburgs. 2015 gegründet, bildet das Festival Jahr für Jahr eine Plattform für die Künstler*innen der Hamburger Freien Szene und lädt aus dem ganzen Bundesgebiet Fachleute der Szene zum Austausch und Vernetzung nach Hamburg. Über zwei Wochen, wird das Festival zu einer Plattform für künstlerische Produktionen, zeitgenössische Strömungen, ästhetische Neuerungen, gesellschaftspolitische Diskurse und wissenschaftliche Impulse.
Die Performance dauert 70 Minuten und behandelt Themen wie Homofeindlichkeit, Sex, AIDS und Tod. Die Performance enthält keine Publikumsinteraktion. Bei Fragen oder für weitere Informationen zur Barrierefreiheit wende dich bitte an das Teilhabebüro unter christopher.weymann@hauptsachefrei.de. Bitte beachte, dass sich Einzelheiten bis zum Veranstaltungstag ändern können.