Kalle Paltzer nutzt den vergänglichen Werkstoff Papier als recyceltes Werkmaterial für seine plastischen Körper mit lebendigen Oberflächenlandschaften. Haptisch-optische Reize und skulpturale Präsenz potenzieren sich im Spannungsfeld von Licht und Schatten, die sich an Rasterlinien, -punkten, Wölbungen oder Craquelées scheiden. Paltzer verbindet zwei offene Schöpfungsprozesse miteinander: Einerseits schichtet er, baut dreidimensionale Maße auf und reißt, schneidet, hämmert Material ab. Andererseits beruht die skulpturale Gestaltung auf Naturgesetzen, ausgelöst von der Verleimung übereinander gelegter Materialien unterschiedlicher Elastizität und Reißfestigkeit, die in unausweichlicher Haftung im Trocknungsprozess aneinander zerren. Sie werfen Falten, reißen ein, wölben sich zu Hohlkörpern oder Schalen, die als Folie vor der Wand schweben.
Sa. 22.07. Vernissage 18.00 - 21.00 Uhr
So. 06.08. Finissage 15.00 - 18.00 Uhr
Di. bis So. geöffnet 15.00 - 18.00 Uhr
01. - 05.08. Besuch nach tel. Vereinbarung