PHOTO: © Symbolbild Unsplash / Stefano Stacchini

Spartaco

In the organizer's words:
Das Drama "Spartaco" feiert eine konzertante Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln im Theater an der Wien. Die Uraufführung des Werks von Giuseppe Porsile aus dem Jahr 1726 erzählt den berühmten Sklavenaufstand am Wiener Hof in einem barocken Klanggewand. Giuseppe Porsile, gebürtiger Neapolitaner, lebte seit 1713 in Wien und erhielt 1720 seine Anstellung am kaiserlichen Hof. Die folgende Zeit war seine produktivste Schaffensphase: Er komponierte mehr als 20 Bühnenstücke und 13 Oratorien, wobei "Spartaco" als ein herausragendes Beispiel seines neapolitanischen Stils gilt, der auch die Wiener Musikwelt prägte. Bei der Premiere stand unter anderem die Sängerin Faustina Bordoni auf der Bühne, die kurz danach nach London übersiedelte, um mit Händels Werken Berühmtheit zu erlangen. Die Handlung widmet sich dem größten antiken Sklavenaufstand, vermittelt jedoch keinen herkömmlichen Freiheitskampf, sondern lässt eine Barockperspektive sichtbar werden: Spartacus erscheint hier nicht als Befreier von Unterdrückung, sondern als tyrannischer Anführer, der durch seine Machtgier selbst zum Despoten wird – ganz anders als bekannte filmische Interpretationen. Vor dem Beginn wird eine 30-minütige Werkeinführung geboten. Die musikalische Leitung übernimmt Martin Wåhlberg. Auf der Bühne sind unter anderem Luigi Morassi als Spartaco, Sophie Junker als Vetturia und Vojtěch Pelka als Licinio zu erleben, begleitet vom Orkester Nord. Der Ticketverkauf startet im Online-Shop am 18. Mai 2026 um 10 Uhr.

Location

Musiktheater an der Wien Linke Wienzeile 6 1060 Wien
Musiktheater an der Wien
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