In the organizer's words:
Diese konzertante Aufführung von Georg Friedrich Händels Werk Hercules kombiniert Elemente englischer Oper und griechischer Tragödie zu einem spannenden musikalischen Drama. Im Zentrum steht die angespannte Beziehung zwischen dem heimkehrenden Kriegsveteranen Hercules, seiner misstrauischen Ehefrau Dejanira und der Tochter des besiegten Feindes, Iole. Aus Eifersucht und tiefem Groll entwickelt sich eine psychologisch dichte Handlung, die durch eindringliche Charakterstudien der drei Hauptpersonen geprägt ist.
Die Chöre treten als kommentierende Stimmen auf und verleihen der Erzählung eine zusätzliche Dimension, ganz im Stil antiker Tragödien. Die Aufführung findet in englischer Sprache statt und wird durch deutsche Übertitel ergänzt. Vor Beginn gibt es eine Einführung in das Werk, die 30 Minuten vor dem Start angeboten wird.
Musikalisch geleitet wird die Produktion von David Stern, mit Edwin Crossley-Mercer als Hercules, Avery Amereau als Dejanira und Thaïs Raï-Westphal in der Rolle der Iole. Bastien Rimondi übernimmt die Partie des Hyllus. Begleitet werden sie vom Opera Fuoco Orchestra und dem Choeur de Chambre de Namur.