Regie: Alain Kassanda, DR Kongo/F/B 2022, DCP, OmeU, 89 min. min
Der Debütfilm von Alain Kassanda beginnt als ein Prozess der Selbsterkundung: Wie gut kennt er eigentlich seine Großeltern? Wie wahr sind seine Vorstellungen über sein Geburtsland DR Kongo, dessen nationale Identität zum Teil von den belgischen Kolonisatoren geprägt wurde? Wie viel weiß er über sich selbst? Schließlich bringt er seine Großeltern COLETTE UND JUSTIN dazu, über ihr Leben nachzudenken, von ihrer Jugend bis zu ihrer ersten Begegnung mit einer komplexen politischen Periode nach der Unabhängigkeit zu erzählen, in der sein Großvater Justin eine nicht unbedeutende Rolle spielte. Alain Kassanda reist durch die Zeit und seine eigene Vergangenheit und bringt den postkolonialen Kongo an die Oberfläche. Die tiefen Spuren, die der Kolonialismus hinterlassen hat, sind dabei allgegenwärtig.
In Anwesenheit des Regisseurs Alain Kassanda
In Kooperation mit Friedensbildungswerk Köln
Alain Kassanda's debut film starts off as a process of self-examination: How well does he actually know his grandparents? How true are his ideas about his birth country DR Congo, whose national identity was partly molded by the Belgian colonizers? How much does he know about himself? He finally gets his grandparents COLETTE AND JUSTIN to reflect on their lives, from their youth to their first encounter with a complex political period that followed independence, in which his grandfather Justin played a not inconsiderable role. Alain Kassanda travels through time and his own past, bringing post-colonial Congo to the surface. The deep traces left by colonialism are omnipresent.
With director Alain Kassanda in attendance
In cooperation with Friedensbildungswerk Köln