Kölns ehemaliger Generalmusikdirektor Markus Stenz ist völlig fasziniert von György Kurtágs Kunst, »mit ganz wenigen Tönen ganz viel zu sagen«. Diese minimalistische Expressivität trifft auch auf Kurtágs »Botschaften des verstorbenen Fräuleins R.V. Trussowa« zu. Darüber hinaus sind mit Werken von Żaneta Rydzewska und dem Slowenen Alex Hren zwei neue Werke zu hören, die im Rahmen des Internationalen ACHT BRÜCKEN Kompositionswettbewerbs 2025 entstanden sind und nun uraufgeführt werden.
Żaneta Rydzewska stammt aus Polen. Sie studierte u.a. bis 2019 bei Brigitta Muntendorf in Köln. Sie ist Preisträgerin des Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendiums 2019 der Stadt Köln. In ihrer Musik bezieht sie sich häufig auf aktuelle soziale Probleme und zwischenmenschliche Beziehungen. Ihr Werk Superheroines für Ensemble ahmt die Ausdruckskraft und Stimmung von sechs Frauen nach, die an einem surrealistischen Gespräch teilnehmen.
Alex Hren ist gebürtiger Slowene und studierte ab 2021 an der Musikakademie der Universität von Ljubljana u.a. bei Vito Žuraj Komposition. Derzeit studiert er in Köln bei Miroslav Srnka. Sein neues Werk Cotton Candy erforscht die lebendige Essenz von »Vergnügungsparkmaschinen« und verknüpft sie mit Reflexionen über moderne globale Themen.
Price information:
€ 29,- | Schüler & Studierende unter 29 Jahren: € 12,-