Arbeit ist vielfältig. Sie kann bezahlt oder unbezahlt, selbständig oder unselbständig, künstlerisch oder technisch sein. Jede Form hat ihren eigenen Wert und Nutzen für unsere Gesellschaft. Künstlerischer Arbeit wird dies im Besonderen zugeschrieben, sie soll das Ästhetische, das Schöne aber auch das Provokative, das Anregende vermitteln und entzieht sich allgemeinen Marktlogiken. Aber auch Kunst basiert auf Erwerbsarbeit und der sogenannten Kreativbranche wird ein großer ökonomischer Wert zugeschrieben. Die Arbeitsrealitäten bleiben jedoch in großen Teilen prekär. Ein Problem, das schon lange Lösungen sucht.
Wir diskutieren über den Wert von künstlerischer und kreativer Arbeit in unserer Gesellschaft, die Aufgabe von öffentlicher Kulturförderung und die Frage, wie Arbeitsmodelle und kreative Erwerbsarbeit in Zukunft aussehen müssen, damit wir alle in unserer sozialen Demokratie gut leben können. Mit:
Lisa Basten, Leiterin der Forschungsstelle „Arbeit der Zukunft“,
Carsten Brosda, Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien, und
Fatima Çalışkan, Moderatorin, Künstlerin und Autorin.
Mehr Infos: www.fes.de/denkart